Fragmente von Prag an den Bodensee –  PRAHA Tag 2

04:25 Uhr. Es zwitschert in dieser Woche abermals mein Wecker. Heutiges Ziel am Vormittag: Karlsbrücke bei Sonnenaufgang. 

Die Linie 12 führt mich fast dorthin. Strategisch ist mein Host äußerst günstig gelegen. Wem Komfort egal ist, kann sich für Prag schon mal VACLAV merken!

05:16 Uhr. Kurz vor der Brücke. Fotoshooting. Sieht nach Hochzeit aus. Wahrscheinlich Japaner. Klingt für mich jedenfalls so.

05:20 Uhr. Noch mehr Japaner. Noch mehr „Zukünftige“. Alle sind mit eigenem Fototeam angereist. Mit Blitzanlagen und so. Scheint trendy zu sein in Japan. Versteh das einer … ? 

Gehe die Brücke mehrmals ab. Naja. Im Herbst mit Nebel sicher interessanter. Suche mir eine Bank am Moldauufer. Zeit zum genießen. Sinieren. Lauschen. Lass mich von der morgendlichen Atmosphäre hinwegtragen. Ich genieße es Frühaufsteher zu sein!

06:40 Uhr. Brauche Koffein. Frage Google Maps nach einem offenen Café. In Prag gibt es keine Frühaufsteher. Die ersten machen nach neun auf. Trinke etwas Wasser.  Enthält deutlich zu wenig Koffein. 

Mache mich auf den Weg zur Burg. Fotografierend. Da passiert es. Bin beinahe über die Gehsteigkante gestürzt. Das fehlt mir noch. Prüfe meinen Fuß. Ist OK. Knie ist OK. Habe ein Stechen in der Seite. Hab mich wohl etwas verrissen. Ist zum Aushalten. 

Entdecke einen Park. Prag hat viele Grünflächen. Auf die ganze Stadt verteilt. Dieser hier hat sogar Pfauen. 

09:40 Uhr. Stehe unvermittelt auf der Burg. Naja. Ist jetzt nicht meines. Die Suche nach einem Café steht jetzt im Vordergrund. Hunger stellt sich ein. 

10:05 Uhr. Endlich ein Café.  Ich bin gerettet. Bestelle ein Frühstück. Bekomme einen Kaffee und zwei Croissants mit Staubzucker und Sahne. Wie dekadent. 

Auf dem Rückweg finde ich einen Billa. Decke mich mit Proviant für die nächsten Tage ein. Zurück im Zimmer gibt’s eine entspannende Dusche und ein Schläfchen. Mir geht’s gut!

17:00 Uhr. Ich mache mich auf den Weg ins jüdische Viertel. Knie macht mit. Merke aber wie es anschwillt und es zieht. Habe mich schon daran gewöhnt. Nur macht mich das immer langsamer.

19:00 Uhr. Ein Pils und ein Gulasch mit Knödel stehen vor mir. Beobachte das Treiben um mich herum. Aus einem Lokal erklingt der allgegenwärtige Jazz. Prag ist wundervoll.

21:00 Uhr. Sitze wieder an der Moldau und genieße den Sonnenuntergang. Überall gehen die Lichter an und die drückende Hitze lässt nach. Leichter Wind kommt auf. Auch jetzt wieder Jazz. Diesmal von den vorbeifahrenden Ausflugsbooten.  Prag ist wundervoll.

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