Natur- und Tierfotografie im Zeichen von Corona

Während Corona entdeckte ich wieder meine alte Liebe zur Natur- und Tierfotografie. Corona hatte dafür gesorgt, dass die Straßen leerer wurden. Eine Weile waren streets einfach nicht mehr gut möglich. Befand ich mich auf den heimischen Straßen bin ich aufgefallen. Das wollte ich nicht, denn dann funktioniert diese Art der Fotografie nicht mehr so gut.

Mit meinem Entschluss mir ein Wohnmobil zu kaufen und damit auf Reisen zu gehen war für mich klar, dass ich festhalten will, was ich erlebe. Besonders auch in und mit der Natur. Dass ich aber so schnell bereits dazu komme mich mit diesem Thema auseinander zu setzen überraschte mich doch sehr. Wie immer im Leben hat auch Corona seine zwei Seiten. Zumindest für mich und meine fotografischen Ambitionen.

Bereits in Zeiten der analogen Fotografie hielt ich mich sehr gerne in den heimischen Riedlandschaften auf. Eine Zeit lang gab es nichts schöneres für mich, als die Natur zu genießen und Flora und Fauna auf Zelluloid zu bannen. Doch ich hatte das dazugehörende Objektiv nicht mehr….

Da meine Urlaubspläne für den Mai 2020 sich in Luft auflösten, entschloss ich mich ein paar viel mehr Euro zu opfern und in ein neues Objektiv zu investieren. Als es dann endlich kam war ich total happy. Von nun an zählten nicht mehr nur die urbanen Jagdgründe zu meinem Revier, sondern auch Feld, Wald und Flur. Nur in die Berge geht es nicht mehr. Aber dafür habe ich ja dann das Wohnmobil, um mich dorthin tragen zu lassen, wo ich meine, dass ich geeignete Motive finde.

Zunächst galt es das Ried wieder besser kennen zu lernen. Ich drehte mit dem Rad einige Runden. Bevorzugt natürlich morgens und abends. Als ich mir dann sicher war ein paar Stellen gefunden zu haben, die sich lohnen würden, begann ich auf Fotopirsch zu gehen.

Bei den ersten Bildern aufgenommen im Naturschutzgebiet Rheindelta / Schleienlöcher hatte ich meine Kamera mit dem neuen Objektiv noch nicht so im Griff. Ein paar konnte ich noch retten.


Ich wurde mit dem Objektiv immer vertrauter und so besserte sich meine Trefferquote immer mehr. Nicht jede Pirsch oder jeder Ansitz ist von erfolg gekrönt. Ich opferte über die letzten Wochen und Monate einiges an Zeit unter Einsatz meines Lebens (Mücken, Bremsen, Hunde, Jäger und Spaziergänger…) um zu meinen Bildern zu kommen.

Und hier noch mein Lieblingsfoto:

Alle Fotos aufgenommen in den Monaten Juni und Juli 2020.

2 Replies to “Natur- und Tierfotografie im Zeichen von Corona”

  1. Wunderbare Fotos – das neue Objektiv hat sich gelohnt!

    Gefällt 1 Person

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