RUFEZE!CHEN: REmigration SUMmit 2026

3–5 Minuten

RE:SUM 2026: Die Konferenz, die Europa verändert

Mai 2026. Figueira da Foz, Portugal.

Rund 500 Teilnehmer. Politiker. Aktivisten. Influencer. Medienakteure. Lobbyisten.

Organisiert vom österreichischen Identitären-Aktivisten Martin Sellner. Zu den Gästen zählten der ehemalige US-Grenzschutzchef Gregory Bovino und der White Nationalist Jared Taylor. Dazu AfD-Abgeordnete aus Bundestag und Landtagen. Führungsfiguren der spanischen Vox. Aktivisten aus Europa und Nordamerika. Wikipedia + 3

Das war kein Stammtisch. Das war keine spontane Protestveranstaltung. Das war ein internationales Netzwerktreffen.

Was sie selbst sagen

Die entscheidende Quelle ist nicht die Presse. Es ist ihre eigene Website.

Remigration, definieren sie dort, soll „Bevölkerungsaustausch“ durch Umkehrung von Migrationsströmen verhindern — zum Schutz der „ethnokulturellen Spezifität“ der Länder.

Remigrationsummit

Wer soll gehen?

  • Illegale Migranten.
  • Legale Migranten.
  • eingebürgerte Staatsbürger — wenn sie als „nicht assimiliert“ gelten.

Eingebürgerte Staatsbürger.

Genau hier endet die Debatte über Grenzschutz. Genau hier endet die Debatte über Abschiebungen abgelehnter Asylwerber. Und genau hier beginnt die eigentliche Kontroverse. Es geht nicht mehr um Aufenthaltsrecht. Es geht darum, wer als wirklich zugehörig gilt.

Kritiker bezeichnen das als eine beschönigte Umschreibung für staatlich sanktionierte ethnische Säuberung. The Irish Times

Bild KI generiert

Bild KI-generiert

Warum die Bewegung Anschluss findet

Sie lebt nicht von erfundenen Problemen.

Wohnungsnot ist real. Integrationsprobleme sind real. Belastungen von Schulen und Sozialstaaten sind real. Gerade deshalb findet die Bewegung Anschluss — weit über den harten Kern hinaus.

Der Streit beginnt nicht bei den Problemen. Der Streit beginnt bei den Erklärungen. Und bei den Lösungen, die daraus abgeleitet werden.

Was aufgebaut wird

Das ist der entscheidende Befund von RE:SUM 2026.

Eva Vlaardingerbroek, niederländische Aktivistin und Rednerin beim Summit, stellte dort eine Petition namens Save Europe Act vor. Das Instrument dahinter ist die Europäische Bürgerinitiative — ein EU-Mechanismus, der es ermöglicht, mit einer Million Unterschriften einen Rechtsvorschlag direkt vor die Europäische Kommission zu bringen. HOPE not hateeugyppius

Die Kernforderungen: ein vollständiger Stopp nicht-europäischer Einwanderung — legal wie illegal — sowie der Aufbau eines europaweiten Remigrationssystems. Dazu: Abschiebung abgelehnter Asylwerber und Krimineller, ein harmonisierter EU-Rahmen für Remigration, und die Abschaffung von Sozialleistungen, die als Anreiz für Migration gelten. The European Conservativeeugyppius

Binnen Tagen unterstützte der frühere ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Initiative öffentlich — zu diesem Zeitpunkt hatte die Petition bereits 150.000 Unterschriften. Remix News

Das ist keine Meinungsäußerung. Das ist ein formales Rechtsinstrument — mit dem Ziel, die EU-Kommission zum Handeln zu zwingen. Parallel dazu wirbt das Institute for Remigration als erste Lobbyorganisation für Europäer in Europa — mit eigener Begriffswelt: „demographic sovereignty“, „ethnocultural continuity.“

Es entstehen Organisationen. Netzwerke. Kampagnen. Dauerhafte Strukturen. Das ist kein Diskussionszirkel. Das ist institutioneller Aufbau.

Warum das nach Österreich gehört

Remigration als Sommerhit

RE:SUM war im Mai. Einen Monat später kam die Antwort aus Wien.

Am 14. Juni 2026 veröffentlichte die FPÖ „Airbert One – Der Remigrationssong“ auf FPÖ-TV und YouTube. Im Video hebt ein blauer Abschiebeflieger ab — Österreich ist frei, die Bilder zeigen blonde Familien, Seen, Berge, das Burgtheater. Textzeile: „Die Airbert One hebt ab, die Problemfälle sind dabei.“ Wikipedia + 2

Massendeportation als Ballermann-Hit. Das ist Österreich, 2026. Beim Volksfest am Stephansplatz zum 70. Geburtstag der FPÖ am 20. Juni wurden Plüsch-Versionen des Flugzeugs an die Gäste verteilt.

Stumm bleiben ist auch eine Entscheidung. Kommentiert. Unter dem Video auf Youtube, hier im Blog.

Das Erschreckende daran ist nicht die Wut. Es ist die Leichtigkeit.

RE:SUM ist kein Randphänomen aus Portugal. Eine seiner zentralen Figuren stammt aus Österreich. Martin Sellner gehört seit Jahren zu den bekanntesten Akteuren der europäischen Identitären Bewegung — vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuft.

Die Verbindung ist keine indirekte. In Portugal wird die Ideologie gebaut. In Wien wird sie zur Regierungskommunikation. Sellner und Kickl verwenden denselben Begriff, dieselbe Definition, dasselbe Bild: der Flieger, der abhebt.

Kickl selbst hat das unmissverständlich formuliert: „Nur die FPÖ ist der Garant dafür, dass es in Österreich zu einer rigorosen Asylpolitik kommt — Remigration inklusive.“ heute.at

Nicht als Randnotiz. Als Programm.

Die Entwicklung rund um RE:SUM ist deshalb auch eine österreichische Geschichte. Und sie wird gerade geschrieben.


Transparenzhinweis:
Für Recherche, Quellenabgleich, Strukturierung und die Erstellung einzelner Text- und Bildentwürfe wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Die Auswahl, Bewertung, Überarbeitung und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Dumme Hetze, haltlose Behauptungen, schlechte Nachrichten überall, Fanatiker, Korruption, Klimaleugnung, Tierquälerei, Populisten, Extremisten von links und rechts, eine immer härtere Sprache, Terror, Autokraten, menschenverachtende Regime und Umweltzerstörung – macht dir das zu schaffen?

«Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt!»

Sophie Scholl

Dann mach es dir nicht zu bequem. Setz dir Ziele. Halt an deinen Träumen fest. Bau dir eine Vision. Bleib wachsam. Schau hin. Hör zu. Und dann: Handle.

Unterstütz Menschen, die nicht nur reden, sondern etwas bewegen – mit deiner Stimme, deiner Zeit und, wenn du kannst, auch mit Geld. Teile die Botschaften von Gruppen, die die Welt konkret besser machen. Gib denen Reichweite, die sonst übertönt werden. Stell dich hinter jene, die Lügen, Hass und Menschenverachtung widersprechen – klar, konsequent und sichtbar.

Nicht morgen.

____________________

____________________


Entdecke mehr von p e r c e p t u a l | fragments

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von p e r c e p t u a l | fragments

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen

Weiterlesen