RE:SUM 2026: Die Konferenz, die Europa verändert
Mai 2026. Figueira da Foz, Portugal.
Rund 500 Teilnehmer. Politiker. Aktivisten. Influencer. Medienakteure. Lobbyisten.
Organisiert vom österreichischen Identitären-Aktivisten Martin Sellner. Zu den Gästen zählten der ehemalige US-Grenzschutzchef Gregory Bovino und der White Nationalist Jared Taylor. Dazu AfD-Abgeordnete aus Bundestag und Landtagen. Führungsfiguren der spanischen Vox. Aktivisten aus Europa und Nordamerika. Wikipedia + 3
Das war kein Stammtisch. Das war keine spontane Protestveranstaltung. Das war ein internationales Netzwerktreffen.
Was sie selbst sagen
Die entscheidende Quelle ist nicht die Presse. Es ist ihre eigene Website.
Remigration, definieren sie dort, soll „Bevölkerungsaustausch“ durch Umkehrung von Migrationsströmen verhindern — zum Schutz der „ethnokulturellen Spezifität“ der Länder.
Wer soll gehen?
- Illegale Migranten.
- Legale Migranten.
- eingebürgerte Staatsbürger — wenn sie als „nicht assimiliert“ gelten.
Eingebürgerte Staatsbürger.
Genau hier endet die Debatte über Grenzschutz. Genau hier endet die Debatte über Abschiebungen abgelehnter Asylwerber. Und genau hier beginnt die eigentliche Kontroverse. Es geht nicht mehr um Aufenthaltsrecht. Es geht darum, wer als wirklich zugehörig gilt.
Kritiker bezeichnen das als eine beschönigte Umschreibung für staatlich sanktionierte ethnische Säuberung. The Irish Times

Bild KI-generiert
Warum die Bewegung Anschluss findet
Sie lebt nicht von erfundenen Problemen.
Wohnungsnot ist real. Integrationsprobleme sind real. Belastungen von Schulen und Sozialstaaten sind real. Gerade deshalb findet die Bewegung Anschluss — weit über den harten Kern hinaus.
Der Streit beginnt nicht bei den Problemen. Der Streit beginnt bei den Erklärungen. Und bei den Lösungen, die daraus abgeleitet werden.
Was aufgebaut wird
Das ist der entscheidende Befund von RE:SUM 2026.
Eva Vlaardingerbroek, niederländische Aktivistin und Rednerin beim Summit, stellte dort eine Petition namens Save Europe Act vor. Das Instrument dahinter ist die Europäische Bürgerinitiative — ein EU-Mechanismus, der es ermöglicht, mit einer Million Unterschriften einen Rechtsvorschlag direkt vor die Europäische Kommission zu bringen. HOPE not hateeugyppius
Die Kernforderungen: ein vollständiger Stopp nicht-europäischer Einwanderung — legal wie illegal — sowie der Aufbau eines europaweiten Remigrationssystems. Dazu: Abschiebung abgelehnter Asylwerber und Krimineller, ein harmonisierter EU-Rahmen für Remigration, und die Abschaffung von Sozialleistungen, die als Anreiz für Migration gelten. The European Conservativeeugyppius
Binnen Tagen unterstützte der frühere ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Initiative öffentlich — zu diesem Zeitpunkt hatte die Petition bereits 150.000 Unterschriften. Remix News
Das ist keine Meinungsäußerung. Das ist ein formales Rechtsinstrument — mit dem Ziel, die EU-Kommission zum Handeln zu zwingen. Parallel dazu wirbt das Institute for Remigration als erste Lobbyorganisation für Europäer in Europa — mit eigener Begriffswelt: „demographic sovereignty“, „ethnocultural continuity.“
Es entstehen Organisationen. Netzwerke. Kampagnen. Dauerhafte Strukturen. Das ist kein Diskussionszirkel. Das ist institutioneller Aufbau.

Warum das nach Österreich gehört
Remigration als Sommerhit
RE:SUM war im Mai. Einen Monat später kam die Antwort aus Wien.
Am 14. Juni 2026 veröffentlichte die FPÖ „Airbert One – Der Remigrationssong“ auf FPÖ-TV und YouTube. Im Video hebt ein blauer Abschiebeflieger ab — Österreich ist frei, die Bilder zeigen blonde Familien, Seen, Berge, das Burgtheater. Textzeile: „Die Airbert One hebt ab, die Problemfälle sind dabei.“ Wikipedia + 2
Massendeportation als Ballermann-Hit. Das ist Österreich, 2026. Beim Volksfest am Stephansplatz zum 70. Geburtstag der FPÖ am 20. Juni wurden Plüsch-Versionen des Flugzeugs an die Gäste verteilt.
Stumm bleiben ist auch eine Entscheidung. Kommentiert. Unter dem Video auf Youtube, hier im Blog.
Das Erschreckende daran ist nicht die Wut. Es ist die Leichtigkeit.
RE:SUM ist kein Randphänomen aus Portugal. Eine seiner zentralen Figuren stammt aus Österreich. Martin Sellner gehört seit Jahren zu den bekanntesten Akteuren der europäischen Identitären Bewegung — vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuft.
Die Verbindung ist keine indirekte. In Portugal wird die Ideologie gebaut. In Wien wird sie zur Regierungskommunikation. Sellner und Kickl verwenden denselben Begriff, dieselbe Definition, dasselbe Bild: der Flieger, der abhebt.
Kickl selbst hat das unmissverständlich formuliert: „Nur die FPÖ ist der Garant dafür, dass es in Österreich zu einer rigorosen Asylpolitik kommt — Remigration inklusive.“ heute.at
Nicht als Randnotiz. Als Programm.
Die Entwicklung rund um RE:SUM ist deshalb auch eine österreichische Geschichte. Und sie wird gerade geschrieben.
Quellen
DÖW — Einstufung Identitäre Bewegung Österreich als rechtsextrem: doew.at
RE:SUM offizielle Website — Definition Remigration, Institute for Remigration, Safe Europe Act: remigrationsummit.com
WIRED — Vor-Ort-Reportage, US-Akteure, Patriot Front: Greg Bovino Was the Star at a European Remigration Conference (3. Juni 2026)
NPR — Einordnung Bovino, Reaktionen von Extremismusforschern: What was Gregory Bovino doing at a ‚remigration‘ conference in Portugal? (5. Juni 2026)
Irish Times — Teilnehmer, Ort, Vernetzung, Vor-Ort-Recherche: Irish far-right figures join gathering in Portugal (2. Juni 2026)
Democracy Now! — US-Perspektive, Bovino, Taylor: Far-Right Leaders Convene in Portugal for Remigration Summit (4. Juni 2026)
Euronews / Junge Freiheit — AfD-Abgeordnete, Märkl, europäische Vernetzung (30. Mai – 2. Juni 2026)
HOPE not hate — Analyse Netzwerke, Bezug zu US-Abschiebungspolitik
Transparenzhinweis:
Für Recherche, Quellenabgleich, Strukturierung und die Erstellung einzelner Text- und Bildentwürfe wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Die Auswahl, Bewertung, Überarbeitung und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

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Dann mach es dir nicht zu bequem. Setz dir Ziele. Halt an deinen Träumen fest. Bau dir eine Vision. Bleib wachsam. Schau hin. Hör zu. Und dann: Handle.
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Nicht morgen.
Jetzt.




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